MEINE GRUNDSÄTZE
In meinen Kreisen wird sehr viel und sehr offen geteilt, wir reden über Gefühle und Erfahrungen, über die wir vorher vielleicht noch nie mit jemand anderem gesprochen haben.
Damit das möglich ist, damit Vertrauen und Sicherheit entstehen kann, bedarf es einiger Grundsätze.
Die wichtigsten davon möchte ich dir hier gerne vorstellen:
Authentizität
Authentizität ist - so finde ich - ein Muss für einen stimmigen Kreis und eine unverhandelbare Voraussetzung für die Sicherheit im Kreis. Authenzität bedeutet für mich nämlich auch, nur darüber zu sprechen, wovon ich eine Ahnung habe. Nur das weiter zu geben, was ich selbst erfahren und erlebt habe. Nur Themen aufzumachen, mit denen ich mich selbst auseinandergesetzt habe - und zwar nicht an der Oberfläche und in der Theorie - sondern dort, wo es richtig weh tut. So weh, dass es dir die Sinne raubt.
Ich werde daher sicherlich kein Thema öffnen, durch das ich nicht selbst wahrhaftig und tief getaucht bin. Ich werde kein Thema aufmachen, bei dem ich nicht bei mir und geerdet bleiben kann, weil es mich triggert, aushebelt oder ins Ego katapultiert.
Alle Tools und Übungen habe ich selbst erfahren oder sind fixer Bestandteil meines Alltages. Alles Wissen, das ich vermittle, lebe ich wahrhaftig. Die Traumreisen und Geschichten schreibe ich selbst. Genauso wie die Gedichte und Segenssprüche. Was wir essen, kommt direkt aus meiner Küche.
Du bekommst von mir somit kein übergestülptes Konzept oder irgendetwas nach Schema F.
Du bekommst mich. Meine eignen Erfahrungen. Meine eigenen Erkenntnisse. Meinen eigenen Weg.
Bin ich deswegen erleuchtet? NEIN.
Hab ich deswegen auf alles eine Antwort? Sicher nicht.
Weiß ich deswegen immer, was der nächste Schritt sein soll? Nope.
Doch du kannst dir sicher sein, dass das, was ich in den Kreisen anbiete, direkt und ungefiltert aus meinem Herzen, meinem Schoßraum und meinem Verstand kommt. Dass das, was du in meiner Arbeit erfährst, erprobt, gelebt und verkörpert ist.
Passt ganz oft für ganz viele und manchmal für niemanden außer für mich selbst.
Ich biete es dir an. Alles. Du nimmst dir davon, was du brauchst und was du willst.
Sicherheit
Viele der Themen, die wir in den Kreisen öffnen, tragen alle das Potenzial in sich, zu triggern. Natürlich. Das liegt schlicht und ergreifend an den Themen selbst und daran, dass sie mit so vielen Emotionen und so viel Erlebtem verknüpft sind. Durch die Geschichten und Erfahrungen, die geteilt werden, durch das Hintergrundwissen, dass du bekommst, ja alleine durch das Öffnen des Raumes für diese Themen, können selbstverständlich Trigger gesetzt werden.
daher gestalte ich meine Kreise traumasensibel
Niemals werde ich dich mit etwas überrumpeln, dich zu etwas drängen, dir etwas aufzwingen. Was wir in den Kreisen machen, welche Themen wir behandeln, alle Übungen, die wir durchführen - immer werde ich dir alles genau erklären, dich fragen, ob du das machen möchtest, ob es für dich stimmig ist und ob du dich dabei wohl fühlst. Ich werde dir eine Alternative anbieten und die Möglichkeit, dich zurückzuziehen oder den Part, der sich für dich nicht oder nicht mehr gut anfühlt, auszulassen.
ich webe einen Raum für dich, in dem du dich sicher und geborgen fühlen kannst, in dem du gehalten und getragen wirst
Ich werde dich nicht alleine lassen. Wenn etwas aufbricht, werde ich dir den Raum halten. Während des Kreises und auch danach. Ich werde dich begleiten. Mit meinem Verstand, meinem Herzen und meiner Erfahrung.
Viele der Übungen, die wir in den Kreisen machen, kommen aus der somatischen Therapie und dienen dazu, dein Nervensystem zu regulieren, dir Sicherheit und Entspannung in deinem Körper zu schenken und Stress und Anspannung abzubauen.
Niemals öffne ich ein Thema, ohne dich darauf vorzubereiten und ohne es wieder zu schließen und dir ein Werkzeug in die Hand zu geben. Die Kreise enden immer mit etwas Positiven und Schönem: einer heilenden Traumreise, einer Schüttelmeditation oder einer nährenden Körperübung.
Ich habe selbst erlebt, was es anrichtet, wenn in einem Workshop etwas aufbricht und nicht adäquat oder überhaupt nicht begleitet wird. Nicht nur einmal.
Daher lege ich sehr viel Sorgfalt und Aufwand in die Planung der einzelnen Elemente, um einen in sich geschlossenen, heilenden Kreis und einen sicheren und nährenden Raum zu schaffen, in dem vielleicht etwas Altes aufbrechen und integriert werde kann, aber sicher nichts Neues dazu kommen wird.
Alles darf, aber nichts muss
Das ist der oberste Grundsatz meiner Kreise. Du darfst aussprechen, was du möchtest, du darfst deine Geschichten und Erfahrungen teilen, wie es für dich stimmig ist, du darfst alle Übungen mitmachen, wenn es sich für dich richtig anfühlt und du dich wohl dabei fühlst - aber es gibt kein MUSS.
Wenn du gerade keine Worte findest oder du dich nicht mitteilen magst oder kannst, dann ist das vollkommen in Ordnung. Wenn sich eine Übung nicht stimmig für dich anfühlt, dann lässt du sie aus. Wenn du dich bei etwas unwohl fühlst, dann darfst du das jederzeit aussprechen.
Niemals werde ich dich auffordern, etwas zu erzwingen, dich zu überwinden, dich doch zu trauen, oder mitzumachen, wenn du dich nicht wohl dabei fühlst.
Das ist ein Versprechen.
Grenzen wahren
Wir sind es gewohnt, dass unsere Grenzen nicht respektiert werden. Schon als Kleinkinder wurde uns beigebracht, dass sie offensichtlich nicht wichtig sind, dass wir sie nicht beschützen dürfen. Haben wir es dennoch versucht, ist uns rasch klar geworden, dass das auf ordentlich Widerstand und Missfallen stößt. Wir haben also brav gelernt, unsere Grenzen zu ignorieren.
Meine Kreise sind ein Ort, an dem du deine Grenzen wahren darfst. An dem du die Zeit und den Raum bekommst, hineinzuspüren, was du wirklich brauchst, was dir wirklich gut tut. Du darfst überlegen und fühlen, ob etwas stimmig ist für dich oder nicht. Und du darfst es aussprechen und es wir gehört.
Männer
Ja, in meinen Kreisen kommen nur Frauen zusammen. Wir behandeln Themen, die vorwiegend uns Frauen betreffen. Wir stellen sehr oft fest, dass wir Frauen klein gehalten, unterdrückt und diskriminiert werden. Wir zeigen auf, dass wir Frauen von unserer Essenz abgespalten werden, um uns gefügig zu machen. Wir begreifen, dass das Weibliche als etwas Minderwertiges dargestellt wird. Wir tauschen uns darüber aus, wie schief das Gleichgewicht auch bei uns Zuhause hängt. Wir teilen unsere Erfahrungen mit Männern - und manchmal erzählen wir liebevoll die ein oder andere lustige Geschichte über unsere Männer.
aber wir äußern uns nicht gehässig, abwertend oder schlecht über Männer
Unsere Wut und unserer Groll, unser Aufbegehren richtet sich NICHT gegen die Männer. Wir lästern nicht über die Männer, wir schimpfen nicht über die Männer und wir ziehen nicht in den Kampf gegen die Männer.
Wir erforschen und begreifen das System in dem wir großgeworden sind, wir hinterfragen die Strukturen und die Überzeugungen, mit denen wir aufgewachsen sind.
Wir beginnen zu verstehen und zu realisieren. Wir erkennen, dass es da noch was anderes gibt. Etwas, dass uns vorenthalten wurde.
Nicht nur uns Frauen.
und dann gehen wir in die Veränderung
Für uns selbst, für unsere Töchter, für unsere Söhne und AUCH für die Männer.
Denn wir alle leider unter dem Ungleichgewicht. Wir alle leiden darunter, dass das Weibliche fehlt, die weiblichen Qualitäten nicht gelebt werden dürfen und das Zyklische keine Daseinsberechtigung mehr hat.
Nicht nur wir Frauen. Auch die Männer.
In meinen Kreisen geht es daher darum, das Weibliche zu stärken. Das Weibliche wieder zurückzuholen. Das Gleichgewicht ein Stück weit wieder herzustellen.
FÜR UNS ALLE
Kreismanifest
Das Kreismanifest vermittelt, wie wir uns im Kreis begegnen. Wer wir für einander sind und wie wir zu einander stehen. Es drückt aus, wie wir im Kreis miteinander umgehen:
mit Wertschätzung, Respekt, Empathie und der größten gegenseitigen Achtung
Es bringt zum Ausdruck, dass der Kreis ein Ort ist, an dem wir endlich wir selbst sein dürfen, weil wir nicht bewerten und nicht verurteilen. Im Kreis dürfen wir uns endlich so zeigen, wie wir sind, ohne unsere Masken und ohne unsere Rüstungen. Wir dürfen aussprechen, was uns auf der Seele brennt, teilen, was gehört werden möchte und uns gegenseitig halten, stärken und nähren.
Das Kreismanifest erklärt, dass wir uns keine Ratschläge erteilen sondern unsere Erfahrungen anbieten und dass im Kreis bleibt, was im Kreis gesprochen und erlebt wurde.
Das Kreismanifest vorzulesen und zu hören ist immer ein ganz besonderer Moment - ein Moment, in dem sich eine Möglichkeit auftut, in dem sich eine andere Form des Miteinanders offenbart, in dem wir sie spüren:
die Kreismagie und die tiefe Verbundenheit, die wir Frauen seit Urzeiten miteinander teilen
traumasensibel begleiten
Ich lege sehr viel Sorgfalt und Aufwand in die Planung der einzelnen Elemente, um einen in sich geschlossenen, heilenden Kreis und so einen sicheren und nährenden Raum zu schaffen, in dem du deine Grenzen wahren und deine Bedürfnisse aussprechen kannst.
Grenzen wahren
Meine Kreise sind ein Ort, an dem du deine Grenzen wahren darfst. An dem du die Zeit und den Raum bekommst, hineinzuspüren, was du wirklich brauchst, was dir wirklich gut tut. Du darfst überlegen und fühlen, ob etwas stimmig ist für dich oder nicht. Du darfst es aussprechen und es wir gehört.